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2014

Fotos 51. Generalversammlung ÖUOG

Fotos: UOG-S; Lippitsch Mario

51. Generalversammlung der ÖUOG

Unsere Salzburger Kameraden sind in der Zeit von 21.- 23. Mai 2014 die Gastgeber der
51. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen bei dieser Generalversammlung gerade jene Themen, die in den vergangenen Wochen medial präsent sind und sich mit dem Zustand des österreichischen Bundesheeres beschäftigten.

Als Höhepunkt ist neben der Workshops Innovation und Einsparungen, Dienstrecht und Miliz selbstverständlich der Festakt 50. Jahre Unteroffiziersgesellschaft Salzburg zu sehen. Als Ehrengäste konnte der Landespräsident der UOG-Salzburg, Vizeleutnant Christian Schiller neben den Chef des Stabes der Streitkräfte, Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayr auch den Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer begrüßen.

Bei ihren Festansprachen dankten neben des militärischen Höchstanwesenden, Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayr auch der Landeshauptmann von Salzburg
Dr. Wilfried Haslauer der ÖUOG für ihre Bemühungen den Korpsgeist zu stärken. „Es ist besonders wichtig, dass es eine starke Standesvertretung gibt“.

Diese Generalversammlung stand ganz im Zeichen eines Diskussionsprozesses über die derzeitige Situation im Bundesheer und den möglichen Auswirkungen unter Berücksichtigung der budgetären Vorgaben. In den einzelnen Arbeitsgruppen wurden daher folgende Forderungen und Vorschläge erarbeitet:

Innovation und Einsparungen:
Diese Arbeitsgruppe hat sich mit den Bereichen „Verwaltungsvereinfachung und Einsparungspotential“ aus der Sicht der Unteroffiziere befasst. Dabei wurden Bereiche beleuchtet die für uns Unteroffiziere, die tagtäglich an der Basis im Dienst- und Ausbildungsbereich arbeiten, evaluiert.
Die Arbeitsgruppe ist zum Schluss gekommen, dass wir einen extrem hohen Verwaltungsaufwand betreiben, mit Ziel alt eingefahrene Systeme und Regelungen aufrechtzuhalten, ohne zu berücksichtigen, dass dadurch Arbeitskräfte gebunden werden und hohe Verwaltungskosten entstehen. Alleine im Bereich der Reisegebührenvorschrift lassen sich Prozesse vereinfachen und Gebühren einsparen. Dazu gehören auch Gastlehrergebühren für Angehörige des Ressorts u.v.m.
Die Fortschritt im Elektronischen Akt führt in vielen Bereichen dazu, dass wir uns aus Bequemlichkeit vom bewährten Führungsverfahren entfernen und ungefiltert Befehle weiterleiten.
Gerade im Logistikbereich müssen alt eingefahren Systeme überdacht und den jetzigen Anforderungen und Budgetverhältnissen angepasst werden.
Der größte Teil des Budgets, nämlich 72 % werden für den viel zu hohen Personalstand verbraucht. Hier muss man endlich den Mut haben und eine sozial verträgliche Personalreduktion analog „Chance 55“ einleiten. Nur so können wir die Personalkosten reduzieren.
Im Bereich der Ausbildung lassen sich erhebliche Kosten einsparen, indem die so genannten „Just for Fun“ Kurse gestrichen werden. Alleine im 1. Quartal wurde mehr als 900 Personen zu Seminaren und Kursen ins Ausland geschickt.
Unsere Arbeitsgruppe will es nicht unerwähnt lassen, dass wir auch im Bereich der KPE und hier spez. bei StbO und StbUO einsparen können, die zwar Prämien kassieren, aber nicht ins Ausland gehen.
Der Arbeitsgruppe war das Schießen im Rahmen der ÖA ein besonderes Anliegen. Nicht als Einsparung sondern als die Wirkung die wir wehrpolitischen Vereine damit erzielen. Daher stellt sich die Frage, ob diese Einsparung die richtige Wirkung hat.
Es ist für unsere Arbeitsgruppe nicht nachvollziehbar, dass wir durch die Bindung an Langzeitverträgen seitens BBG das Geld beim Fenster hinauswerfen. Hier sprechen wir vor allem die Fremdreinigung, Schneeräumung und ETle Bewirtschaftung an.
Wir stellen uns vor, wenn das ÖBH Unterstützungsleistungen (z.B. Kitzbühel, Grand Prix etc.) erbringt, müssen diese vom Bedarfsträger so bezahlt werden, dass wir kostenneutral aussteigen.
Als Verwaltungsvereinfachung wurde auch der Bereich der EPraKond vs. LPraKond erkannt. Hier entsteht nicht nur das Gefühl des „Misstrauens“, sondern ein vermeidbarer Verwaltungsaufwand und Kosten.
Zurzeit zahlen wir enorme Beträge für die Leiharbeiter in den Cafeterien (z.B. Khevenhüller-Kaserne und AG Rossau). Obwohl wir ausreichend GWD haben und ohnedies nicht alle in den VK unterbringen können, dürfen wir diese nicht kostenneutral als Ordonanzen einsetzen.
Die Arbeitsgruppe hat wie erwähnt einige Bereiche ohne Tabus angesprochen und ist zum Schluss gekommen, das eine Änderung der Frisur nicht ausreichend sein wird, sondern dass wir die Zöpfe wahrlich abschneiden müssen.

Miliz:
Diese Arbeitsgruppe hat sich mit Flexibilität und Attraktivität der Beorderung, Übungssystematik, Ausbildung, Wertschätzung und Betreuung befasst.

Militärische Heimat
Flexibilität und Attraktivität der Beorderung (aussuchen des Verbandes nach folgenden Gesichtspunkten wie z.B. Verband oder Wohnsitzangepasst)
Militärische Heimat grundsätzlich bei den präsenten Verbänden
Möglichkeiten bei Änderung des persönlichen Umfeldes wie Wohnsitzwechsel (verbleib beim angestammten Verband oder Wechsel zu einem anderen)
Integration als vollwertiges Mitglied der Einsatzorganisation
Übt immer gemeinsam mit Berufssoldaten als gleichwertiges Element (beheben anfänglicher Ausbildungsmängel, Steigerung der Effizienz)
Förderung und Lob darf nicht im Hintergrund stehen

Übungssystematik
Abkehr vom starren System der beorderten Übungen
Möglichkeit des Abbaus der Übungsverpflichtung (Milizübungstage) nach Maßgabe beruflicher Möglichkeiten und entsprechender Möglichkeiten im eigenen Verband
Information über Jahresplanung des Verbands
Flexible Gestaltung der Einberufungsfrist
Striktes beharren auf Fristen nach „Beamtenmanier“ sind nicht mehr Zeitgemäß in einer schnelllebigen Welt

Ausbildung
Grundsätzlich in einer Fachrichtung in der Führungsfunktion (Kdt JgGrp, Kdt JgZg) auf gemeinsamer Schule in Kursen
Fachspezifische Ausbildung (das Handwerk) direkt bei der Truppe/eigener Verband

Wertschätzung
Integration in der Einsatzorganisation in seinem OrgEt
Einladung zu Ausbildungen/Fortbildungen/Veranstaltungen seines MobEt
Verleihung von Ehrenzeichen, Orden, Beförderungen im Rahmen von Miliz Jour-fix (Quartalsveranstaltungen, Stammtischen, Weihnachtsfeiern beim Verband)

Betreuung
Milizbetreuung ist Kommandantensache
Moderne Milizbetreuung muss schlagkräftig, rasch und kompetent erfolgen. Dazu sind in jedem Verband/Bataillon mindestens 2 kompetente, einsatzwillige und bestens ausgebildete UOs erforderlich
Verwaltungsvereinfachung (Entrümpelung der derzeitigen Vorgaben)

Dienstrecht:
- Wir Unteroffiziere fordern ein Dienstrecht mit
- klarer Regelung der Zeit- und Berufslaufbahnen
- klare Regelung der Übernahme und Ausstiegsmöglichkeiten
- eine dem Arbeitsmarkt angepasste Berufsweiterbildung
- mit einem höheren Einstiegsgehalt, dass zu Lasten eines geringeren Letztgehalt gehen kann
- in dem die Gebühren und Zulagen mitenthalten sind sowie- eine ehrliche Pensionsrechtliche Anrechnung aller Zeiten ohne der 30- monatigen Deckelung.
Im weiteren Verlauf legten der Bundesvorstand und die Bundesländer Rechenschaft über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr vor. Es zeigt sich immer wieder, dass in allen Bereichen, Unteroffiziere mit Hand und Herz für ihre Gemeinschaft freiwillig ihren Beitrag zu leisten.
Die größte Personengruppe innerhalb des österreichischen Bundesheeres ist zu einer konstruktiven und aktiven Mitarbeit an den notwendigen Reformen bereit und fordert einen offenen, sachlichen Diskurs über eine zielorientierte Neuorganisation.



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