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Aktuelle Reportagen

Tagwache mit Kratky - Folge 1

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Endlich ist es amtlich

Bundespräsident besuchte die 7. Jägerbrigade

Klagenfurt, 12. Juli 2017 - Bundespräsident Alexander Van der Bellen besuchte am Mittwoch die 7. Jägerbrigade in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne. Der Kommandant der Brigade, Brigadier Jürgen Wörgötter, hieß gemeinsam mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler und Bataillonskommandant Oberstleutnant Alexander Raszer den Oberbefehlshaber des Österreichischen Bundesheeres am Gelände der Kaserne willkommen.

Empfang mit militärischen Ehren

Der Bundespräsident war mit einem "Black Hawk" - Hubschrauber des Bundesheeres aus Wien gekommen, begleitet wurde er vom Generalstabschef General Otmar Commenda und seinem Adjutanten, Generalmajor Thomas Starlinger, der ein ehemaliger Kommandant der 7. Jägerbrigade ist. Der Bundespräsident wurde von einer Ehrenformation und der Militärmusik Kärnten musikalisch begrüßt.

Die 7. Jägerbrigade

Van der Bellen erhielt zuerst eine ausführliche Information über die 7. Jägerbrigade und das in diese eingegliederte Jägerbataillon 25. Die 7. Jägerbrigade ist eine der vier großen Einsatzverbände des Österreichischen Bundesheeres und hat ihre rund 3.500 Soldatinnen und Soldaten in Kärnten und der Steiermark stationiert und verfügt als einziger Verband der Landstreitkräfte über Luftlandefähigkeiten. Die „Siebente“ ist für Einsätze zur Stabilisierung im Ausland und zur Unterstützung des Kommandos Schnelle Einsätze im Inland vorgesehen.
Festgestellt wurde auch, dass das Bundesheer ein attraktiver Arbeitgeber sei und daher sollten weiterhin Bemühungen erfolgen, um diesen großen Zuspruch, den es derzeit erlebe, zu erhalten bzw. abzusichern.

Einsatzvorführung des Jägerbataillons 25

Bundespräsident und Landeshauptmann besichtigten gemeinsam mit General Commenda und dem Kommandanten der Landstreitkräfte, Generalleutnant Franz Reissner, im Anschluss eine Einsatzvorführung am Kasernengelände. Das Jägerbataillon 25 führte eine Evakuierungsoperation in einem internationalen Szenario vor. Dabei waren Fallschirmspringer, Hubschrauber, Pandur-Radpanzer sowie Scharfschützen und Drohnen im Einsatz, um Personen einschließlich Verletzte aus einem bedrohten Haus in Sicherheit zu bringen.

Dank des Bundespräsidenten

Nach der Vorführung standen eine Präsentation von Waffen und Gerät sowie ein Treffen der Soldaten des Jägerbataillons 25 mit dem Bundespräsidenten am Programm. Van der Bellen dankte zum Abschluss den Kommandanten der 7. Jägerbrigade und des Jägerbataillons 25 für den herzlichen Empfang und die eindrucksvolle Einsatzvorführung.

Fotos: ÖBH/Peter Scharmüller und Peter Lechner

Girls' Camp

Junge Frauen erlebten den Beruf als Soldatin
Von 7. bis 9. Juli 2017 gaben Soldatinnen und Soldaten drei Tage lang einen Einblick in den Berufsalltag beim Bundesheer. Rund 100 Mädchen meldeten sich für das "Girls' Camp" in den Kasernen in Mistelbach und Klagenfurt an. Dort bewältigen sie unter anderem sportliche Herausforderungen, bauten ein Zeltlager auf und übernachteten darin oder lernten die militärische Ausrüstung und das Gerät beim Bundesheer kennen.

Soldatinnen-Alltag "hautnah" erleben

"Beim Girls' Camp können junge Frauen den Alltag einer Soldatin hautnah erleben und vielseitige Erfahrungen mitnehmen. Mit der Entscheidung, eine Karriere beim Bundesheer zu starten, stehen Frauen sowie Männern verschiedenste Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen", so Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil.
Wehrdienstberaterinnen und -berater standen den jungen Frauen beim Girls' Camp mit Rat und Tat zur Seite. Die Mädchen bekamen praktische Tipps wie man sich beispielsweise auf den Beruf als Soldatin vorbereitet und hatten die Möglichkeit, sich über Karrierechancen beim Bundesheer zu informieren.
Für das nächste Girls' Camp im September in den Kasernen in Hochfilzen und Ried im Innkreis, können sich junge Frauen bis 16. August 2017 noch online unter girlscamp.bundesheer.at anmelden.

Wie wird man Soldatin?

Das Bundesheer bietet eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten für Frauen - von der Infanteriesoldatin über Technikerin bis zur Militärpilotin. Derzeit leisten 474 Soldatinnen ihren Dienst beim Bundesheer, darunter 94 Leistungssportlerinnen.

Foto: ÖBH/Ulf Remp

Erfolgreiche CISOR-Wettkämpfe in Finnland

In der letzten Juni Woche fanden in Kouvola, im Gastgeberland Finnland, die internationalen Wettkämpfe der europäischen Unteroffiziersgesellschaft statt. Neben einer österreichischen Delegation, bestehend aus vier athletischen Mannschaften, zwei engagierten Betreuern und einem umsorgenden Fotografen, nahmen auch zehn andere Nationen aus ganz Europa teil. Nach zwei gelungenen Trainingstagen innerhalb der finnischen Kasernenlandschaft, starteten die 23 Mannschaften aus neun Nationen am Freitag ins Wettkampfgeschehen. In der Vorbereitung wurden neben den körperlichen Herausforderungen, auch kognitive Fähigkeiten, wie das Kriegsvölkerrecht trainiert.

In der glühenden Hitze des ersten Tages wurden die drei ersten Disziplinen Hindernisbahn, Schießen und der Orientierungslauf mit dem Kriegsvölkerrecht ausgetragen. Sowohl bei der Hindernisbahn als auch beim Kriegsvölkerrecht, welches während dem Orientierungslauf abgeprüft wurde, waren die österreichischen Mannschaften am Podest vertreten. Am Nachmittag startete der Orientierungslauf, wobei die läuferisch starken Finnen ihrem Ruf gerecht wurden und diese Disziplin vor dem deutschen Team gewannen.

Während sich einige Sportler in der Mittagshitze einen schattigen Platz für die Verpflegseinnahme suchten, war eines der österreichischen Teams bereits am Pistolenschießstand und absolvierte diese Station mit Bravour. Trotz ausgezeichneter Schießleistungen mit Pistole und Langwaffe, mussten sich die heimischen Teams den deutschen Kameraden geschlagen geben.

Am Samstag folgten die Disziplinen Handgranatenwerfen, der 8 km Geländelauf und der abschließende Bewerb des Hindernisschwimmens. Auch hier konnten sich die österreichischen Teams einen Stockerlplatz erkämpfen.


Während sich in der Veteranenklasse das österreichischen Team abermals den 1.Platz sichern konnte, erkämpften sich die drei Teams der CISOR Klasse Platz 2, 4 und 5. Der gesamte Wettkampf war von gemeinsamen internationalen Gesprächen, kameradschaftlichen Gesten und einer freundschaftlichen fairen Atmosphäre geprägt.

Nochmals rechtherzliche Gratulation an alle Teilnehmer, besonders an unsere Siegermannschaft der Veteranenklasse. Die gezeigten Leistungen liefern schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Leistungen in 2 Jahren, bei denen die österreichischen Mannschaften sicher wieder vorne mit dabei sind. Danke für die kameradschaftliche Atmosphäre und faire erfolgreiche Wettkampfstimmung!

Ein besonderer Dank gilt Vzlt DANNINGER Josef, der als Delegationsleiter bereits im Vorfeld der Reise gemeinsame Trainingseinheiten organisierte und einen reibungslosen Wettkampfablauf unterstützte. Weitere Informationen und Bilder zum Wettkampf finden Sie unter: cisor.info

Olt Marcel-Philipp TASCHWER, BA

UOG Salzburg

UOG Wien

San Marino – Pesaro – Urbino - Fano

Ausflug der UOG Kärnten

Reisetermin: Donnerstag, 15. 06. bis Sonntag, 18. 06. 2017

Reiseziel:San Marino – Pesaro – Urbino - Fano
Meer, Berge, Musik und Majoliken. Die wunderschöne Natur und die Geschichte der so genannten „Riviera der Hügel” vereinen sich in Pesaro, neben Urbino Verwaltungszentrum der Provinz. Dieses weite Gebiet in Mittelitalien erstreckt sich von den Hängen des Apennins bis zum adriatischen Meer. Die vorwiegend bergige und hügelige Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Wer Fremdenverkehr in all seinen Facetten liebt, kommt in Pesaro v oll auf seine Kosten. Dank ihrer geologischen Beschaffenheit ist diese einzigartige Provinz wahrhaft verführerisch. Das Adriatische Meer macht Pesaro zu einem beliebten Badeort und die beiden an die Stadt grenzenden Hügel sorgen das ganze Jahr über für ein mildes Klima:

im Norden liegt das Naturschutzgebiet S. Bartolo und im Süden der Ardizio, der Pesaro von Fano trennt. Hier in der Gegend sorgt das Verhältnis zwischen Stadt und Meer, ländlicher und städtischer Umwelt, Binnen- und Küstenland für vielerlei Überraschungen. Kurz um: es ist eine Landschaft, die man aufgrund ihrer außerordentlichen Schönheit einfach lieben mus

Reiseverlauf/Program 1.Tag Anreise San Marino – Pesaro
Frühmorgens um 07.00 Uhr geht es im Hofstätter Reisebus von Klagenfurt in Richtung Süden. Vorbei an Udine, Venedig und Bologna fahren Sie nach San Marino, wo Sie eine Besichtigung erleben. Genießen Sie die Aussicht auf die Adria, aus der ältesten Republik der Welt. Nach dem Aufenthalt fahren Sie weiter bis nach Pesaro, wo Sie Ihre Zimmer beziehen. Am Abend spazieren Sie in die Altstadt, wo Sie das Abendessen in der ältestenTrattoria einnehmen

2. Tag Pesaro - Urbino
Nach dem Frühstück erwartet Sie eine geführte Stadtbesichtigung zu Fuß durch Pesaro. Um 13.30 Uhr machen Sie sich auf den Weg durch die herrliche Hügellandschaft nach Urbino, das zwischen den weichen Hügeln des Metauro und des Foglia Tales gelegen ist. Die Renaissance Stadt mit der Universität ist seit 1998 UNESCO Weltkulturerbe. Nach einer geführten Besichtigung haben Sie noch freie Zeit zur Verfügung. Das Fischabendessen nehmen Sie in einem guten Restaurant ein. Rückfahrt nach Pesaro ins Hotel.

3. Tag Fano – Mombaroccio - Novilara
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Um 13.30 Uhr fahren Sie in die Stadt der Fischer nach Fano, wo Sie eine Stadtbesichtigung erleben. Anschließend fahren Sie in das Hügelland zu einer Olivenöl Presse, wo Sie eine Besichtigung erleben. Danach geht es mit dem Bus wieder in Richtung Meer. In der Nähe von Pesaro, in der befestigten Stadt Novilara, nehmen Sie das Abschieds-Abendessen dieser Region ein. Der Blick auf das Meer und Pesaro wird Sie verzaubern. Rückfahrt nach Pesaro ins Hotel.

4. Tag Pesaro - Heimreise
Nach dem Frühstück verstauen Sie die Koffer im Hofstätter Reisebus und machen sich auf den Weg nach
Bologna. Über die Autobahn geht es bei Padua und Mestre vorbei zurück nach Klagenfurt.

Inkludierte Leistungen:
o Fahrt im modernen und bequemen Hofstätter Luxusreisebus mit 37 Sitzplätzen (laut Beschreibung)
o Betreuung durch einen versierten und ortskundigen Profi-Busfahrer
o 3x Übernachtung mit Frühstück auf Basis Doppelzimmer, Dusche, WC in einem Hotel in Pesaro
o Abendessen in der ältesten Trattoria in Pesao
o Stadtbesichtigung in San Marino, Pesaro, Urbino und Fano
o Olivenölverkostung
o Fischabendessen
o Abendessen in Novilara
o Alle Einfahrts- und Parkplatzgebühren für den Bus
o Sämtliche Steuern, Straßenabgaben und Gebühren im In- und Ausland

Reisepreis: € 445 ,-- pro Person (bei mind. 38 zahlenden Personen) Anmeldung bis: 28. April 2017

Einbettzimmerzuschlag € 55,-

Anmeldung:
Vzlt BUCHBAUER Max
0676- 835866221
buchbauer.m@gmx.at



Minister Doskozil unterstützt Bürgerinitiative

 
Wien (OTS) - Am 20. April wird das Ergebnis der Bürgerinitiative „Stopp der Bundesheer-Zerstörung! Für ein sicheres Österreich!“ an den Landesverteidigungs-Ausschuss des Nationalrates übergeben.
Bundesminister Hans Peter Doskozil begrüßt die Initiative und meint dazu: „Ich sehe die Bürgerinitiative als Unterstützung meiner Bemühungen für eine adäquate finanzielle Ausstattung des Österreichischen Bundesheeres. Wir verfolgen da die gleichen Ziele.“


http://www.bundesheer.at/download_archiv/photos/bundesminister/images/doskozil_3.jpg

Zweites Eisstockturnier der UOG-Kärnten

Am Donnerstag dem 9. Februar 2017 fand zum zweiten Mal, dass Eisstockturnier der UOG - Kärnten statt.
Zu dem Zusammenschießen mit dem Kärntnerstock, konnte der Bewerbsleiter Vizeleutnant Bernhard Oberraufner, zwölf Mannschaften begrüßen.
Nach einem kurzen Einschießen, wurden die Gruppen eingeteilt und der Wettkampf konnte beginnen.

Besonderen Dank

an die HELVETIA Versicherung. Insbesonders an Verkaufsdirektor Harald Wunderl. Neben einer großzügigen Spende, nahm er selbst auch am Wettkampfgeschehen teil.

Nach vier Stunden auf der Eisbahn, konnten endlich die Sieger ermittelt werden. Gewonnen hat die Mannschaft 1 des Militärkommandos Kärnten mit ihrem Moar, Vzlt Werner Simon, Personalvertreter Vzlt Richard Ladinig, Vzlt Herbert Etzelsberger und Vzlt Florian Hofer.

Zweiter wurde die Mannschaft 1 der 7. Jägerbrigade, mit Vzlt Bernhard Oberraufner, Vzlt Gerald Eckerle, OStWm Heinz Eisner und OStWm Manfred Raunegger.

Dritter in der Gesamtwertung wurde die Mannschaft der Zweigstelle Spittal an der Drau, mit Vzlt Christian Zanin, OStWm Erwin Weiler, StWm Fritz Bierbaumer und Kontr. Johann Neuhold.

170 neue Unteroffiziere für das Heer

Am 9. Februar 2017 musterten 170 Soldatinnen und Soldaten der Heeresunteroffiziersakademie bei einer Feier in der Stadthalle in Enns aus. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss der Unteroffiziersausbildung.

Foto: Bundesheer/Carina KARLOVITS"

Die Ausmusterungsfeier fand in der Ennser Stadthalle statt.

Engagement und Führungsstärke

"Ich bin stolz, so viele junge Soldatinnen und Soldaten beim Österreichischen Bundesheer willkommen zu heißen. Nun können sie ihr Engagement und ihre Führungsstärke bei der Truppe beweisen. Ich wünsche Ihnen alles Gute für ihre zukünftige Soldatenlaufbahn", so Doskozil. Lehrgangsbester ist der 26-Jährige Tiroler Philip Obojes. Er ist als Notfallsanitäter für das Kommando Gebirgskampf in der Standschützen-Kaserne in Innsbruck tätig. Von den 170 ausgemusterten Unteroffizieren, davon neun Frauen, sind 44 aus Niederösterreich, 40 aus Kärnten, 19 kommen aus der Steiermark und 22 aus Wien. Burgenland ist mit 12, Salzburg mit 13 Unteroffizieren vertreten, Tirol mit 11 und Oberösterreich mit neun. 29 der Wachtmeister sind Milizsoldaten.

Rückgrat der Truppe

Die Unteroffiziere des Bundesheeres bilden das Rückgrat der Truppe. Neben der neuen Kaderanwärterausbildung werden weitere Maßnahmen umgesetzt, um den Beruf attraktiver zu gestalten. Minister Hans Peter Doskozil dazu: "Mit den Maßnahmen zur Attraktivierung der Unteroffizierslaufbahn wollen wir ihr Engagement bei Einsätzen im In- und Ausland würdigen. Dazu zählen ein Einstiegsmentoring nach der Ausmusterung, eine Verbesserung der Einkommenssituation oder Bonitäten für die Leistung als Ausbildner."

Mit September 2016 hat das Bundesheer eine neue Kaderanwärterausbildung implementiert. Dabei werden die Offiziers- und die Unteroffiziersanwärter gemeinsam ausgebildet. 380 Berufsunteroffiziersanwärter und 48 Milizunteroffiziersanwärter sowie 89 Berufsoffiziersanwärter und 133 Milizoffiziersanwärter haben den ersten Abschnitt der neu entwickelten Kaderanwärterausbildung abgeschlossen.

Heeresunteroffiziersakademie

Die Heeresunteroffiziersakademie in Enns besteht seit 1958 und ist verantwortlich für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres. Beim Dienstgrad Wachtmeister handelt es sich um den ersten Unteroffiziersrang. Mit dieser Ausbildung sind die Unteroffiziere dazu befähigt, Rekruten auszubilden und als Gruppenkommandanten Einsätze im In- und Ausland zu führen.

Hohe Bundesauszeichnung für Kärntner Vizeleutnant

Am 10. Jänner 2017 überreichte der Kärntner Militärkommandant, Brigadier Walter Gitschthaler, das "Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich" an Vizeleutnant Franz Brunner. Brunner ist Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation beim Militärkommando Kärnten und wurde von seinem Abteilungsleiter, Oberst Arno Kronhofer, für diese hohe Bundesauszeichnung vorgeschlagen.

Foto: Bundesheer/Offiziersstellvertreter Christian

Brigadier Gitschthaler übergab das "Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich" an Vizeleutnant Brunner bei der monatlichen Flaggenparade.

"Vizeleutnant Brunner ist als Unteroffizier in seinem Gesamtverhalten, seinem Engagement im und um den Dienst sowie mit seiner Loyalität ein Vorbild nicht nur für alle Unteroffiziere sondern für jeden Soldaten des Österreichischen Bundesheeres", so Oberst Arno Kronhofer einleitend bei seiner Begründung für diese hohe Bundesauszeichnung. Was ihn besonders als Soldat hervorhebt als ist sein breites Interesse in vielen Bereichen. So hat er sich um die Aufarbeitung der NS-Zeit in Kärnten ein großes Wissen angeeignet, insbesondere um das KZ-Außenlager Loibl und um die Khevenhüller-Kaserne. Dieses Wissen gibt er bei Führungen und Besichtigungen in der Khevenhüller-Kaserne an interessierte Studenten der Alpen Adria Universität in Klagenfurt und an Besucher weiter.

Franz Brunner ist im September 1979 beim damaligen Landwehrstammregiment 72 in der Klagenfurter Windisch-Kaserne eingerückt. Der 55jährige Vizeleutnant begann 1980 seine Unteroffiziersausbildung und schloss diese 1983 ab. Nach Verwendungen als Ausbildungs- und Lehrunteroffizier sowie Abschluss mehreren Spezialkursen absolvierte Brunner 1987 den Stabsunteroffizierskurs an der damaligen Heeresunteroffiziersschule in Enns als Kursbester und ist seither Träger des "Goldenen Ringes der Heeresunteroffiziersschule".

Nach Beendigung des Zugskommandantenkurses im Jahr 1988 folgten mehrere Auslandseinsätze (Golan und Kosovo) sowie Teilnahmen an fünf Übungen im Ausland. 1993 wechselte er, auf Grund der Auflösung des Landwehrstammregimentes 72, zum Jägerbataillon 25 in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt/Lendorf wo er unter anderem als Dienstführender-Unteroffizier und Kommandogruppenkommandant bei der neu aufgestellten Kaderkompanie tätig war. Seit 2001 versieht er als Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation seinen Dienst im Militärkommando Kärnten. Im Laufe seiner Karriere beim Österreichischen Bundesheer absolvierte er unzählige Kurse und spezielle Ausbildungen wie unter anderem die Sprengbefugnis Klasse I, Informationsoffizierskurs, Militärfallschirmspringerausbildung, Moderatoren- und Führungsverhaltentrainerausbildung sowie Medientrainings- und Krisenkommunikationskurse.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

48. Generalversammlung der UOG Kärnten

Am 30. November 2016 fand die 48. Generalversammlung der Unteroffiziersgesellschaft Kärnten, in der Windischkaserne in Klagenfurt statt. Lukas Müller, der ehemaliger Schispringer und Heeressportler, motivierte die Anwesenden mit seinem "Zurück auf zwei Beinen" gehaltenen Vortrag voll. Er erklärte wie wichtig es ist, sich in allen Lebenlagen zu Bewegen und Sport zu betreiben. Vor allem aber zeigte er auf, wie man mit einer Behinderung lebt und was für ihm wichtig ist. Nach der protokollarischen Berichten, wurde der Vorstand für die nächsten drei Jahre von den Mitgliedern gewählt und Vizeleutnant Josef Mally referierte über die Dienstrechtsnovelle 2016, Staffelanpassung im Bereich der Unteroffiziere, über den Stand der Dinge.




Der neue Vorstand:

Präsident: Vzlt Buchbauer Maximilian
1. Stellvertreter: Vzlt Gassmayer Markus
2. Stellvertreter: Vzlt Kosmitsch Richard
Kassier: Vzlt Kosmitsch Richard
Kassier Stv: Vzlt Kogelnik Andreas
Schriftführer: VB Süssenbacher Robert
Schriftführer Stv.: Vzlt Bilban Jörg
1. Beisitzer: Vzlt Eckerle Gerald
2. Beisitzer: Vzlt Gugler Walter

Erweiterter Vorstand:

Organisationsreferent: Vzlt Dobernig Ferdinand
Milizreferent: Vzlt Hochegger Heinz
Sportreferent: Vzlt Unterlass Jörg
Medienreferent: OWm Schneeweiß Thomas
Seniorenreferent: VzltiR Leber Friedrich

sowie die Zweigstellenvertreter der

Türk-Kaserne: OStv Schober Reinhard
Hensel-Kaserne: StWm Kastrun Karl
Rohr-Kaserne: Vzlt Rader Reinhard
Goiginger-Kaserne: OStv Kainbacher Alfred
Laudon-Kaserne: Vzlt Krainer Heinrich

Senats und Kontrollorgane:

1. Senatsmitglied: Vzlt Rotar Rudolf
2. Senatsmitglied: VzltiR JEDLICKA Helmut

Kassaprüfer: Vzlt GUTSCHI Franz
Kassaprüfer: VzltiR Murko Franz
Kassaprüfer: OStv Pettauer Gerald

53. Generalversammlung der ÖUOG in Enns

Foto:ÖBH/HUAk

Unsere Oberösterreichischen Kameraden sind in der Zeit von 24. bis 26. August 2016, die Gastgeber der 53. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft. Im Mittelpunkt standen bei dieser Generalversammlung die Unteroffiziersausbildung "NEU", die Dienstgradreform und die Miliz. Da erstmalig keine Festversammlung abgehalten wurde, konnte intensiv über die Zukunft der Unteroffiziere diskutiert werden.
Der Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie, Brigadier Nikolaus Egger, präsentierte den Teilnehmern der Generalversammlung, die neue Kaderausbildung.

Nach Impulsvorträgen vom Kommandanten der Heeresunteroffiziersakademie, Brigadier Nikolaus Egger und dem Milizbauftragten, Brigadier Mag. Stefan Thaller, wurden in Arbeitsgruppen die Vortragsthemen weiter thematisiert.

Im weiteren Verlauf legten der Bundesvorstand und die Bundesländer Rechenschaft über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr vor. Es zeigt sich immer wieder, dass in allen Bereichen, Unteroffiziere mit Hand und Herz für ihre Gemeinschaft freiwillig ihren Beitrag zu leisten.

Die größte Personengruppe innerhalb des österreichischen Bundesheeres ist zu einer konstruktiven und aktiven Mitarbeit an den notwendigen Reformen bereit und fordert einen offenen, sachlichen Diskurs über eine zielorientierte Neuorganisation.

Die neuen Strukturen des Bundesheeres

Das Bundesheer wird grundlegend neu strukturiert. Mit diesen Maßnahmen sollen insbesondere die Einsatzkräfte gestärkt und Abläufe im Heer verbessert werden. Darüber hinaus soll durch die neue Organisation besser auf die aktuellen und erwartbaren Bedrohungen für Österreich reagiert werden können.

Hier finden Sie die wesentlichen Änderungen:


Eckpunkte:

-
Fünf neue Jägerbataillone stützen die Einsatzkräfte,
- die Zuordnung von Truppen stärkt die Militärkommanden,
- die Brigaden werden spezialisiert (mechanisiert, schnell, leicht, alpin).

Fünf neue Bataillone für das Bundesheer - davon werden erstmals seit 38 Jahren drei komplett neu aufgestellt.

-
Die Jägerbataillone 1 (B), 15 (OÖ) und 7 (K) werden neu aufgestellt; das ist die erste Vergrößerung des Bundesheeres seit dem Jahr 1978 (!).
- Das Fliegerabwehrbataillon 3 (Salzburg) und Teile Jägerbataillon 26 (Tamsweg) werden zum Jägerbataillon 8.
- Das Stabsbataillon 6 (Innsbruck) und Teile Jägerbataillon 23 (Landeck) werden zum Jägerbataillon 6.

Infografik: Die neue Struktur der Territorialkräfte.

Das Kommando Schnelle Einsätze (KSE) wird von der bisherigen 3. Panzergrenadierbrigade aufgestellt.
Rasch verfügbar für Einsätze im In- und Ausland und Spezialisierung auf den Einsatz im urbanen Gelände, Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Abwehr terroristischer Bedrohungen und die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung nach einer Terrorsituationen, in der mit den Sicherheitskräften nicht das Auslangen gefunden wird, Stärkung der Militärpolizei.

Die 4. Panzergrenadierbrigade bildet die "Schwere Brigade".
Zusammenfassung aller mechanisierten Kräfte des Bundesheeres, Vorgesehen für robuste Einsätze im In- und Ausland, Fähigkeitserhalt der konventionellen militärischen Landesverteidigung.

Die 7. Jägerbrigade bildet die "Leichte Brigade".
Vorgesehen für Einsätze zur Stabilisierung im Ausland, Unterstützung des Kommandos Schnelle Einsätze im Inland, luftlandefähig.

Das Kommando Gebirgskampf entsteht aus der ehemaligen 6. Jägerbrigade.
Spezialisierung für Einsatz im Mittel- und Hochgebirge, übernimmt Aufgaben im Rahmen eines europäischen Zentrums für Gebirgskampf, Koordinierung der Ausbildung der gebirgsbeweglichen Truppen des Bundesheeres.

Miliz:
Regionalbezug und stärkere Verschränkung mi Präsenzorganisation, Militärkommanden sind Träger der Milizausbildung, Verbesserung der materiellen Ausstattung und Ausrüstung.

Neue Aufgaben und Spezialisierung für Brigaden als Krisenreaktionskräfte:
- Die bisherigen Jägerbrigaden und mechanisierten Brigaden erhalten eine eindeutige Spezialisierung.
- Dies entspricht einer klaren Ausrichtung auf die einsatzwahrscheinlichsten Aufgaben des Bundesheeres.
- Die rasche Verfügbarkeit der Krisenreaktionskräfte wird vor allem durch Kader und Kaderpräsenzeinheiten sichergestellt.

Was ändert sich in den Bundesländern?

-
Jedes Militärkommando wird künftig über ein Jägerbataillon verfügen.
- Zusätzlich werden ihnen die Militärischen Service Zentren (Gebäudeverwaltung) in den jeweiligen Bundesländern zugeordnet.

Kartenkunde Türkkaserne

Am Donnerstag, dem 21. Jänner 2016, luden die Unteroffiziere des Jägerbataillons 26, ihre Freunde aus Ämtern, Körperschaften, Wirtschaft, Politik und Traditionsvereinen zum alljährlichen, bereits traditionellen Preiswatten in die Türk Kaserne ein. Pünklichst konnte der Bataillonskommandant, Oberst Rudolf Kury, die Begrüßung der 29 Spielpaare vornehmen.

Bestens organisiert von Zweigstellenleiter Offizierstellvertreter Reinhard Schober und Offiziersstellvertreter Markus Gassmayer und ihrem Team, wurde in drei Gruppen gespielt. Durch die Cumputerauswertung unterstützt, konnte jedes Paar in knapp sechs Stunden, ihre elf Spiele absolvieren.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurde allen Gönnern und Sponsoren, welche eine großzügige Preisgestaltung ermöglichten, sowie den Teilnehmern für ihr pünktliches Erscheinen, ihre Fairness während des Wettstreites, gedankt.

Was die Veranstaltung der Hochgebirgsjäger auszeichnet und so beliebt macht, wurde auch diesmal wieder gelebt: nach den heißen Wettkämpfen ein Ausklingen in Freundschaft.

Die Gruppensieger waren Dr. Klaus Brandner/ Gernot Brandner von der Bezirkshauptmannschaft Spittal/Drau. Offiziersstellvertreter Manfred Lientscher/ Offiziersstellvertreter Günter Lenzenhofer vom JgB 26. Gesamtsieger wurden Robert Fercher/Erich Kramer von der Stadtgemeinde Spittal/Drau. Wir gratulieren recht herzlich.

52. Generalversammlung der ÖUOG

Der Vorstand der ÖUOG

52. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft in Burgenland!

Unsere burgenländischen Kameraden sind in der Zeit von 20. bis 22. Mai 2015 die Gastgeber der
52. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen bei dieser Generalversammlung die Neuwahl des Vorstandes der ÖUOG und die Impulsvorträge zum Thema „Der Unteroffizier der Zukunft aus Sicht der Heeresunteroffiziersakademie, das neue Dienstrecht und die Miliz im Bundesheer 2018“.

Als Ehrengäste konnte der Landespräsident der burgenländischen Unteroffiziersgesellschaft, Vizeleutnant Herbert Pietro neben den Kommandanten der Heeresunteroffiziersgesellschaft,
Herrn Brigadier Nikolaus Egger MSD, den Vertreter vom Militärkommando Burgenland, Herrn Oberst Gerd Petermann und vom Jägerbataillon 19, Herrn Major Christian Luipersbeck begrüßen.

Ehrschätzung erhielt die Generalversammlung auch durch die Anwesenheit des Finanzlandesrates Helmut Bieler, der als offizieller Vertreter des Landeshauptmannes von Burgenland Hans Niessl begrüßt werden konnte.

Diese Generalversammlung stand ganz im Zeichen eines Diskussionsprozesses über die „Zukunft der Unteroffiziere“. Nach Impulsvorträgen von Herrn Brigadier Mag. Stefan Thaler und vom Vorsitzenden der Bundesheergewerkschaft, Herrn Wilhelm Waldner wurden in Arbeitsgruppen die Vortragsthemen weiter thematisiert.

Im weiteren Verlauf legten der Bundesvorstand und die Bundesländer Rechenschaft über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr vor. Es zeigt sich immer wieder, dass in allen Bereichen, Unteroffiziere mit Hand und Herz für ihre Gemeinschaft freiwillig ihren Beitrag zu leisten.
Die größte Personengruppe innerhalb des österreichischen Bundesheeres ist zu einer konstruktiven und aktiven Mitarbeit an den notwendigen Reformen bereit und fordert einen offenen, sachlichen Diskurs über eine zielorientierte Neuorganisation.



Der neue Vorstand der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft:

Präsident: Vzlt Kellermayr Paul
Präsident Stv: Vzlt Wöhlkönig Othmar
1. Generalsekretär: Vzlt Schiller Christian
2. Generalsekretär/Technischer Delegierter: Vzlt Danninger Josef
Kassier: Vzlt i.R. Riedinger Walter
Kassier Stv: Vzlt Gruber Karl Heinz
Schriftführer: Vzlt i.R. Fehringer Alfred
Milizreferent: Vzlt Struger Bernhard
Pressereferent: Vzlt Buchbauer Maximilian
Kassaprüfer: Vzlt Zadiner Viktor, OWm Schneeweiss Thomas

Erstes Zusammenschießen mit dem Kärntnerstock

Am Dienstag, dem 8. März 2016, veranstaltete die UOG-Zweigstelle Windisch Kaserne, zum ersten Mal das "Zusammenschießen mit dem Kärntnerstock". Neben den sechs Teilnehmenden Mannschaften aus dem Unteroffiziersbereich nahm auch der Partner der UOG-Kärnten, die ÖBV (Österreichische Beamtenversicherung) mit einer Mannschaft am Zusammenschießen teil. Nach vier Stunden auf der Eisbahn, konnten endlich die Sieger ermittelt werden. Gewonnen hat die Mannschaft 1 der Stabskompanie des Jägerbataillon 25 mit ihrem Moar Vzlt. Johann Kollitsch und dem Mannschaftsmitgliedern Vzlt Andreas Kogelnik, OStv Christian Allmann und OStWm Florian Ogris. Zweiter wurde die Mannschaft des Militärkommandos Kärnten mit Vzlt Richard Kosmitsch, Vzlt Harald Lesjak, Vzlt Otto Egger, Vzlt Rupert Krassnig. Vzlt Edgar Freithofnig, Vzlt Harald Ressmann, OStv Reinhold Trappitsch und Vzlt Egon Ladinig wurden dritter in der Gesamtwertung.

Einladung zum Eisstockschiessen

Am Dienstag den 08. März 2016 findet das "Zusammenschiessen" der UOG Kärnten statt.

Wer Lust hat mitzumachen kommt um 15.30 Uhr zum Gasthof Krall, Ehrentahlerstraße 57, 9020 Klagenfurt.

Gespielt wird mit dem Kärntnerstock.

Nenngeld 5,-- Euro.

Informationen erhalten Sie unter 0676-83586221.

Um Anmeldung gebeten.

144 neue Unteroffiziere Foto: Pusch/ÖBH

144 neue Unteroffiziere für das Bundesheer


Am 13. Juli 2016 erfolgte für 144 Absolventinnen und Absolventen der Heeresunteroffiziersakademie in Enns die feierliche Ausmusterung und Beförderung. Als neue Angehörige des Unteroffizierskorps verstärken sie den Kader des Bundesheeres.

Minister gratuliert
Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gratulierte den Absolventen und überreichte dem Lehrgangsersten des 13. Unteroffizierslehrganges, Wachtmeister Maximilian Partsch, ein Ehrengeschenk. Minister Doskozil: "Mit Ihnen verstärkt sich das Bundesheer um bestens ausgebildete und didaktisch geschulte Unteroffiziere. Nun können sie das anwenden, was sie gelernt und geübt haben. Ich bin stolz, so viele junge Kadersoldaten in das Unteroffizierskorps willkommen zu heißen und wünsche Ihnen das Beste für Ihre Soldatenlaufbahn."

144 neue Unteroffiziere
Von den 144 Wachtmeistern, davon drei Frauen, kommen 31 aus Niederösterreich, 24 aus Salzburg, 25 aus Kärnten, zwölf aus Oberösterreich und 16 aus der Steiermark. Wien und Tirol sind mit jeweils zehn, Vorarlberg mit elf und Burgenland mit fünf Unteroffizieren vertreten. Neun Absolventen sind Milizsoldaten. Beim Dienstgrad Wachtmeister handelt es sich um den ersten Unteroffiziersrang. Die Soldaten sind befähigt, als Gruppenkommandanten Einsätze im In- und Ausland zu führen. Sie bilden das Bindeglied zwischen Offizieren und Mannschaften.

Umfangreiche Ausbildung
Die Ausbildung zum Unteroffizier findet an der Heeresunteroffiziersakademie sowie an den jeweiligen Waffenschulen statt, wo die waffengattungsspezifische Ausbildung erfolgt. Neben militärischen und sportlichen Lehrzielen werden die Absolventen auch in den Bereichen EDV, Wehrpolitik, politische Bildung, Rechtslehre und in der Persönlichkeitsbildung geschult.
Nach ihrer Ausmusterung kehren die Unteroffiziere wieder in ihre Waffengattungen als Pioniere, Sanitäter, ABC-Abwehr-Soldaten, Militärpolizisten, Infanteristen oder Panzergrenadiere zurück.

Die Ausmusterung findet heuer zum letzten Mal im Sommer statt. Künftig wird sie aufgrund der Umstellung des Ausbildungssystems im Frühjahr erfolgen. Die Heeresunteroffiziersakademie besteht seit 1958 und befindet sich in der Towarek-Kaserne in Enns. Sie ist das Kompetenzzentrum für nationale und internationale Unteroffiziersausbildung beim Bundesheer.

51. Generalversammlung der ÖUOG

Unsere Salzburger Kameraden sind in der Zeit von 21.- 23. Mai 2014 die Gastgeber der
51. Generalversammlung der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen bei dieser Generalversammlung gerade jene Themen, die in den vergangenen Wochen medial präsent sind und sich mit dem Zustand des österreichischen Bundesheeres beschäftigten.

Als Höhepunkt ist neben der Workshops Innovation und Einsparungen, Dienstrecht und Miliz selbstverständlich der Festakt 50. Jahre Unteroffiziersgesellschaft Salzburg zu sehen. Als Ehrengäste konnte der Landespräsident der UOG-Salzburg, Vizeleutnant Christian Schiller neben den Chef des Stabes der Streitkräfte, Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayr auch den Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer begrüßen.

Bei ihren Festansprachen dankten neben des militärischen Höchstanwesenden, Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayr auch der Landeshauptmann von Salzburg
Dr. Wilfried Haslauer der ÖUOG für ihre Bemühungen den Korpsgeist zu stärken. „Es ist besonders wichtig, dass es eine starke Standesvertretung gibt“.

Diese Generalversammlung stand ganz im Zeichen eines Diskussionsprozesses über die derzeitige Situation im Bundesheer und den möglichen Auswirkungen unter Berücksichtigung der budgetären Vorgaben. In den einzelnen Arbeitsgruppen wurden daher folgende Forderungen und Vorschläge erarbeitet:

Innovation und Einsparungen:
Diese Arbeitsgruppe hat sich mit den Bereichen „Verwaltungsvereinfachung und Einsparungspotential“ aus der Sicht der Unteroffiziere befasst. Dabei wurden Bereiche beleuchtet die für uns Unteroffiziere, die tagtäglich an der Basis im Dienst- und Ausbildungsbereich arbeiten, evaluiert.
Die Arbeitsgruppe ist zum Schluss gekommen, dass wir einen extrem hohen Verwaltungsaufwand betreiben, mit Ziel alt eingefahrene Systeme und Regelungen aufrechtzuhalten, ohne zu berücksichtigen, dass dadurch Arbeitskräfte gebunden werden und hohe Verwaltungskosten entstehen. Alleine im Bereich der Reisegebührenvorschrift lassen sich Prozesse vereinfachen und Gebühren einsparen. Dazu gehören auch Gastlehrergebühren für Angehörige des Ressorts u.v.m.
Die Fortschritt im Elektronischen Akt führt in vielen Bereichen dazu, dass wir uns aus Bequemlichkeit vom bewährten Führungsverfahren entfernen und ungefiltert Befehle weiterleiten.
Gerade im Logistikbereich müssen alt eingefahren Systeme überdacht und den jetzigen Anforderungen und Budgetverhältnissen angepasst werden.
Der größte Teil des Budgets, nämlich 72 % werden für den viel zu hohen Personalstand verbraucht. Hier muss man endlich den Mut haben und eine sozial verträgliche Personalreduktion analog „Chance 55“ einleiten. Nur so können wir die Personalkosten reduzieren.
Im Bereich der Ausbildung lassen sich erhebliche Kosten einsparen, indem die so genannten „Just for Fun“ Kurse gestrichen werden. Alleine im 1. Quartal wurde mehr als 900 Personen zu Seminaren und Kursen ins Ausland geschickt.
Unsere Arbeitsgruppe will es nicht unerwähnt lassen, dass wir auch im Bereich der KPE und hier spez. bei StbO und StbUO einsparen können, die zwar Prämien kassieren, aber nicht ins Ausland gehen.
Der Arbeitsgruppe war das Schießen im Rahmen der ÖA ein besonderes Anliegen. Nicht als Einsparung sondern als die Wirkung die wir wehrpolitischen Vereine damit erzielen. Daher stellt sich die Frage, ob diese Einsparung die richtige Wirkung hat.
Es ist für unsere Arbeitsgruppe nicht nachvollziehbar, dass wir durch die Bindung an Langzeitverträgen seitens BBG das Geld beim Fenster hinauswerfen. Hier sprechen wir vor allem die Fremdreinigung, Schneeräumung und ETle Bewirtschaftung an.
Wir stellen uns vor, wenn das ÖBH Unterstützungsleistungen (z.B. Kitzbühel, Grand Prix etc.) erbringt, müssen diese vom Bedarfsträger so bezahlt werden, dass wir kostenneutral aussteigen.
Als Verwaltungsvereinfachung wurde auch der Bereich der EPraKond vs. LPraKond erkannt. Hier entsteht nicht nur das Gefühl des „Misstrauens“, sondern ein vermeidbarer Verwaltungsaufwand und Kosten.
Zurzeit zahlen wir enorme Beträge für die Leiharbeiter in den Cafeterien (z.B. Khevenhüller-Kaserne und AG Rossau). Obwohl wir ausreichend GWD haben und ohnedies nicht alle in den VK unterbringen können, dürfen wir diese nicht kostenneutral als Ordonanzen einsetzen.
Die Arbeitsgruppe hat wie erwähnt einige Bereiche ohne Tabus angesprochen und ist zum Schluss gekommen, das eine Änderung der Frisur nicht ausreichend sein wird, sondern dass wir die Zöpfe wahrlich abschneiden müssen.

Miliz:
Diese Arbeitsgruppe hat sich mit Flexibilität und Attraktivität der Beorderung, Übungssystematik, Ausbildung, Wertschätzung und Betreuung befasst.

Militärische Heimat
Flexibilität und Attraktivität der Beorderung (aussuchen des Verbandes nach folgenden Gesichtspunkten wie z.B. Verband oder Wohnsitzangepasst)
Militärische Heimat grundsätzlich bei den präsenten Verbänden
Möglichkeiten bei Änderung des persönlichen Umfeldes wie Wohnsitzwechsel (verbleib beim angestammten Verband oder Wechsel zu einem anderen)
Integration als vollwertiges Mitglied der Einsatzorganisation
Übt immer gemeinsam mit Berufssoldaten als gleichwertiges Element (beheben anfänglicher Ausbildungsmängel, Steigerung der Effizienz)
Förderung und Lob darf nicht im Hintergrund stehen

Übungssystematik
Abkehr vom starren System der beorderten Übungen
Möglichkeit des Abbaus der Übungsverpflichtung (Milizübungstage) nach Maßgabe beruflicher Möglichkeiten und entsprechender Möglichkeiten im eigenen Verband
Information über Jahresplanung des Verbands
Flexible Gestaltung der Einberufungsfrist
Striktes beharren auf Fristen nach „Beamtenmanier“ sind nicht mehr Zeitgemäß in einer schnelllebigen Welt

Ausbildung
Grundsätzlich in einer Fachrichtung in der Führungsfunktion (Kdt JgGrp, Kdt JgZg) auf gemeinsamer Schule in Kursen
Fachspezifische Ausbildung (das Handwerk) direkt bei der Truppe/eigener Verband

Wertschätzung
Integration in der Einsatzorganisation in seinem OrgEt
Einladung zu Ausbildungen/Fortbildungen/Veranstaltungen seines MobEt
Verleihung von Ehrenzeichen, Orden, Beförderungen im Rahmen von Miliz Jour-fix (Quartalsveranstaltungen, Stammtischen, Weihnachtsfeiern beim Verband)

Betreuung
Milizbetreuung ist Kommandantensache
Moderne Milizbetreuung muss schlagkräftig, rasch und kompetent erfolgen. Dazu sind in jedem Verband/Bataillon mindestens 2 kompetente, einsatzwillige und bestens ausgebildete UOs erforderlich
Verwaltungsvereinfachung (Entrümpelung der derzeitigen Vorgaben)

Dienstrecht:
- Wir Unteroffiziere fordern ein Dienstrecht mit
- klarer Regelung der Zeit- und Berufslaufbahnen
- klare Regelung der Übernahme und Ausstiegsmöglichkeiten
- eine dem Arbeitsmarkt angepasste Berufsweiterbildung
- mit einem höheren Einstiegsgehalt, dass zu Lasten eines geringeren Letztgehalt gehen kann
- in dem die Gebühren und Zulagen mitenthalten sind sowie- eine ehrliche Pensionsrechtliche Anrechnung aller Zeiten ohne der 30- monatigen Deckelung.
Im weiteren Verlauf legten der Bundesvorstand und die Bundesländer Rechenschaft über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr vor. Es zeigt sich immer wieder, dass in allen Bereichen, Unteroffiziere mit Hand und Herz für ihre Gemeinschaft freiwillig ihren Beitrag zu leisten.
Die größte Personengruppe innerhalb des österreichischen Bundesheeres ist zu einer konstruktiven und aktiven Mitarbeit an den notwendigen Reformen bereit und fordert einen offenen, sachlichen Diskurs über eine zielorientierte Neuorganisation.



Fotos 51. Generalversammlung ÖUOG

Fotos: UOG-S; Lippitsch Mario

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