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Geschichte TÜRK-Kaserne

JgB26, Spittal a. d. Drau - Die Wurzeln des JgB26

Am 01. 05. 1889 wurde das „Steirisch-Kärntnerische Landwehrinfanterieregiment Nr.4“ aufgestellt. Hier finden wir erstmals die „26“ger mit Sitz in Klagenfurt. Weitere LW-Baone dieses Regimentes waren in Leoben (23.) und in Villach (27.).Der erste RgtKdt war Oberst Friedrich Marx, ein gebürtiger Steinfelder. Vor 50 Jahren, am 16. 04. 1956 wurden die Spittaler Soldaten aus der „Provisorischen Grenzschutzabteilung Nr.6“ heraus ins („neue“) JgB26 Spittal/Drau umbenannt.

Das JgB26 als Traditionsträger

Im Auftrag den Gebirgssoldaten (auch landsmännisch) verbunden, wurde von den Soldaten des „neuen“ JgB26 mit Stolz die Tradition des Kärntner Gebirgsschützenregimentes Nr.1 und des Kärntner Alpenjägerbataillon Nr.1 übernommen! Das AlpJgB Nr.1 war 1935 in Spittal/Drau stationiert, wurde 1938 in das GebJgR Nr.137 übergeleitet und war im 2.WK speziell im Norden bezüglich Mut, Tapferkeit und Einsatzwillen bei Freund und Gegner geachtet. Das GebSchR Nr.1 galt im 1.WK als eines der tapfersten und treuesten Regimenter (Isonzoschlachten). Der einzige – vom GebSchR Nr.1 unter schwersten Verlusten - erkämpfte Übergang über die Piave im November 1917 galt als besondere Ruhmestat und wurde zum Traditionsgedenktag des Regimentes erhoben. Mit der Tradition hat das JgB26 auch dieses Gedenken im November mit übernommen.

Traditionspflege beim JgB26

Die ständige Kontaktpflege zwischen “alten Kameraden” und Aktiven ist hier in Spittal sehr ausgeprägt und wird durch jährliche „Pflichttermine“ stets intensiviert: Kameradschaftsausflug (Frühjahr), Öffentliches Preisschießen (Sommer), Traditionsgedenktag (Herbst) und Baons-Vorweihnachtsfeier (Winter). In der Türkkaserne befindet sich eine Gedenkstätte („Kärntner, allzeit voran!“), welche die Verbundenheit der drei Truppenkörper, GebSchR Nr.1, AlpJgB Nr.1 und JgB26 in eindrucksvollster Weise dokumentiert. Auch der Insignientrupp des JgB26 wurde mit einem Ehrensignalhorn – einem Geschenk der Alpenjäger - aufgewertet. Neben der eigentlichen Baons-Fahne gibt es in Spittal noch eine zweite, nämlich die der Unteroffiziersgesellschaft, Zweigstelle Spittal/Drau: über eine großartige Spendenaktion wurde von den Unteroffizieren in Spittal auch eine eigene, wertvolle Fahne angeschafft. Als „Gewissen der Soldaten“ ist sie mit einem eigenen UO-Fahnentrupp bei festlichen Anlässen (Angelobungen, Tag der Unteroffiziere, Traditionsgedenktage) stets mit dabei. Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit von Tradition, Kameradschaft und Pflichterfüllung wird mit ihr aber speziell am letzten Weg auf dieser Erde Soldaten die Ehre erwiesen. Was wären aber gute Kontakte ohne Taten, ohne geschlossenes Tun? Nun auch hier wurde mit der gemeinsamen Errichtung eines wunderschönen Traditionsraumes für die Nachwelt optisch der zeitlose Geist der Gebirgssoldaten verewigt. Dieser Traditionsraum wurde allerdings 2003/2004 ein „Opfer“ der Neustrukturierung im Stabsgebäude. 2007 wurde der Dachboden des Stabsgebäudes großzügig ausgebaut und als „museal gestalteter Traditionsraum“ eingerichtet. Am 24. November 2007 wurde dieses Schmuckstück offiziell eröffnet. Derzeit wird die zweite von drei Ausbaustufen umgesetzt. Mai08.

die Garnisonsstadt

Nach einem Gemeinderatsbeschluß, im Markt Spittal/Drau eine Garnison entstehen zu lassen, rückte hier 1913 die Gebirgshaubitzenbatterie Nr.4 ein. Während des 1.WK waren in Spittal/Dr. neben einer „Pionierschule für Frontoffiziere“ verschiedenste Truppenkörper für längere Zeit stationiert. Nach dem 1. WK dauerte der Garnisons-Dornröschenschlaf bis zum Jahre 1933. Seit diesem Jahr bis heute sind in Spittal/Drau ständig Soldaten stationiert. 1930 wurde Spittal/Drau zur Stadt erhoben. Somit gilt Spittal/Drau als eine relativ „junge“ Garnisons-Stadt. Die Bevölkerung der gesamten Region ist stolz auf „ihre“ Spittaler Soldaten, welche nicht nur sehr diszipliniert in der Öffentlichkeit auftreten, sondern vor allem bei unzähligen Assistenzeinsätzen (Lawinenabgänge, Hochwasser, Waldbrände) der Bevölkerung stets raschest und kompetent halfen und helfen können. Ermöglicht wird dies einerseits durch ein Führungskader mit höchster Alpinqualifikation (die meisten auch bei FF, RK oder Bergrettung integriert), sowie einer interessanten, aber harten Alpin-Ausbildung für alle Soldaten. Der „Geist der 26-ger“ – Soldaten der Berge – ist weit über die Grenzen bekannt. So ist es also nicht verwunderlich, dass sie ihre Vorbilder soldatischer Tugenden im KtnGebSchR Nr.1 (1.WK) und im KtnAlpJgBaon Nr.1 (2.WK) suchten und fanden. Wie sehr die Bevölkerung auch dieses Gedankengut der besonderen Entbehrungen und „Zusatzgefahren“ für Soldaten im Hochgebirge mitträgt, wird jeden November beim Traditions-Gedenktag in der Türkkaserne augenscheinlich: randvoller Festplatz, die vorderste Frontbesetzt“ mit höchsten Vertretern aus der Politik, den Ämtern und der Wirtschaft.

die Spittaler Kaserne(n) im Wandel der Zeit

Von 1913 bis zum Ende des 2.WK wurde von Soldaten die Petzlrealität* als Unterkunft und Schule genutzt. Ab 1933 waren die Soldaten im Gösser-Haus und im Spitel-Gebäude** untergebracht.1935/36 wurde die Alpenjägerkaserne*** erbaut. Rund 60 Jahre hatte die Garnisonsstadt Spittal an der Drau also zwei Kasernen. Im Jahre 1995 wurde das Spitel-Gebäude an die Stadt zurückgegeben. Seit 1995 sind die Spittaler Soldaten geschlossen im Areal einer Kaserne mit modernster Infrastruktur untergebracht.

*) = Die Petzlrealität (ein Brauhaus) wurde durch die Gemeinde gekauft und den Soldaten zur Verfügung gestellt. Heute sind in diesem Gebäude Geschäftslokale untergebracht.

**) = Das „Spitel“ ist eines der ältesten Gebäude der Stadt, welchem diese auch ihren Namen verdankt. Ursprünglich als Hospital und Zufluchtsstätte für Arme erbaut, diente es später als Salzamt und auch als Schule. Mit Schenkungsvertrag übergibt die Stadtgemeinde 1933 dieses Gebäude samt 2.762 m⊃2; an die Republik Österreich. Die nunmehrige „Lieserkaserne“ diente 62 Jahre hindurch ständig den Soldaten als Unterkunft bzw. Ausbildungsstätte.
( 1 9 6 7 U m b e n e n n u n g i n
„T r o y e r k a s e r n e “ )
1995 wurde das Gebäude in einem Festakt an die Stadt zurückgegeben und von dieser renoviert. Seither ist es (wiederum liebevoll als „Spittl“ bezeichnet) der Sitz einer Fachhochschule. An Wochenenden oder in Schulferien kann dieses Schmuckstück für Großveranstaltungen angemietet werden kann.

***) = Die Alpenjägerkaserne wurde 1935/36 am damaligen Ostrand der Stadt errichtet. Ermöglicht wurde dies durch die Marktkommune, welche mittels „Grundstücküberlassung von 56.319 m⊃2; für militärische Übungszwecke und zur Errichtung einer Kaserne“ die Republik Österreich beschenkte.
( 1 9 6 7 U m b e n e n n u n g i n
„ T ü r k k a s e r n e “ )
Sie war, ist und bleibt das „Basis-Lager“ der Spittaler Gebirgsjäger und hat – nicht nur im baulichen Bereich, sondern auch im Bereich der Heeresreformen und Umstrukturierungen - den Wandel der Zeit miterlitten, mitgetragen und mitgemeistert. Sie ist derzeit
auf neuestem Stand eingerichtet und blickt mit ihrer Seele – dem Geist der 26-ger - zuversichtlich neuen Herausforderungen entgegen.

GarnStadt Spittal a. d. Drau als "Herberge"...

Tradition und Namen

Die Garnisonsstadt Spittal an der Drau ist von Bergen eingesäumt. Es liegt also auf der Hand, dass hier mit dem JgB26 „Spezialisten für Einsätze im Hochgebirge“ stationiert sind. Der Tradition verbunden, haben sie in Bezug auf soldatischen Tugenden zwei Vorbilder:

das Kärntner Gebirgsschützenregiment Nr. 1,
welches vom August 1914 - noch als LW InfR Nr.4 - bis August 1916 - nun als GebSchR Nr.1 - als eines der treuesten und tapfersten Regimenter im Osten um Lemberg, Karpaten und Kolomea, sowie im Süden am Monte Paralba und im Flitscher Becken aufopfernd kämpfte. Vom September 1916 bis Kriegsende in Italien eingesetzt, erwarb es sich unvergänglichen Ruhm in den 8.-12. Isonzoschlachten. Der 12. November 1917 gilt als einer der denkwürdigsten Tage gilt, hatten sich die KntGebSch doch unter schwersten Verlusten als einziges Regiment die Piave bei Zenson überschritten. Dieser Tag wurde zum Regimentsgedenktag erhoben. Anfang November 1918 geriet der RgtStab, das II. Baon und die techn. Kompanie in Gefangenschaft. Das I. und II. Baon konnte noch die Heimat erreichen und rüstete ab. Die meisten von ihnen meldeten sich kurz darauf freiwillig im „Volkswehrbataillon“ zum aufopfernden Kärntner Abwehrkampf, welcher der Grundstein zu Volksabstimmung war. Der zweite Traditionstruppenkörper der 26-ger,

das Kärntner Alpenjägerbataillon Nr. 1
wurde am 15.07.1935 in Spittal an der Drau aufgestellt. Im Rahmen der Traditionsgedenkfeier erfolgt die Fahnenübergabe des KtnGebSchR Nr.1 (28.09.). Im Herbst noch im Assistenzeinsatz im Mölltal (Waldbrände) und im Maltatal (Hochwasser). 1936 rücken die ersten „Bundesdienstpflichtigen“ ein. 1937 wird in Spittal erstmals ein EF-Kurs durchgeführt. Danach wird auf die Hochgebirgsausbildung und das Schießen schwerpunktmäßig betrieben. Mit 13. 03. 1938 ist das „Ende der Österreichischen Truppe“ festgeschrieben. 1939 zog das KtnAlpJgB Nr.1 (nunmehr als 2. Baon des Gebirgsjäger-Regimentes 137 der Deutschen Wehrmacht eingegliedert) in den 2. WK. Es war in punkto Mut, Tapferkeit und Einsatzwillen – speziell bei Einsätzen im hohen Norden – von Freund und Feind geachtet und bewundert. Es übernahm somit die ruhmreiche Tradition der Kärntner Gebirgsschützen und gab diese an das JgB26 weiter.

Johann Baptist TÜRK

(Name der Kaserne in Spittal/Drau)
1775-1841 - Führer des Ktn. Landsturmes im Freiheitskampf 1809 gegen die Franzosen Bot innerhalb weniger Tage 280 Mann zur Erhebung auf und schloss ein Kommando der französischen Besatzungsmacht in Sachsenburg ein. Andreas Hofer schickte ihm noch kriegserfahrene Tiroler zur Unterstützung, doch einen Tag vor der Kapitulation musste die Belagerung aufgehoben werden: über Lienz kam die Nachricht vom „Schönbrunner Friedensschluss“ (27.-28.10.1809). J. B. Türk erhielt die Tapferkeits- und Zivilehrenmedaille. Sein Grab befindet sich in Maria Saal.

Major Joseph TROYER

(Traditions-Gedenktag der 26er)
1867-1916 – der „eiserne Major” des GebSchRgt Nr.1 Große Verdienste als stvRegKdt in Ostgalizien. Vereitelt mit „List und Schneid“ Russendurchbruch und ermöglicht dadurch der 7. Armee 1915 die Offensive. Bei einer Froninspektion. Durch zwei fdl. Scharfschützenkugeln bei Porostyn am 05.07.1916 gefallen. Sein Leichnam wird beim Rückzug nach Nadworna unter schweren Verlusten mitgenommen und ebendort begraben. Wird im selben Jahr zum Oberstleutnant „außer der Reihe“ befördert. 1927 erfolgt für außerordentliche Verdienste in Ostgalizien die Posthum-Verleihung des „Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens“. Seine sterblichen Überreste werden gehoben und von Nadworna nach Hermagor überführt. Am 04. 06. 1926 feierliche Beisetzung in der Heimaterde.

Geburt

Von 1945 bis 1953 war von der Englischen Besatzungsmacht das „Schottische Highländer Regiment“ in Spittal a. d. Drau stationiert. Dieses Rgt wurde am 16. 04. 1952 von Sir A. Eden*) in der damaligen Alpenjägerkaserne inspiziert. 1953 wurde von Österreichischer Seite aus die „5. Unterabteilung der Gendarmerieschule“ ebenfalls in der Alpenjägerkaserne untergebracht.

Nach Abzug der Highländers wurde 1954 die in Spittal a. d. Drau die „Gendarmerieschule Kärnten“ aufgestellt, aus welcher 1955 die „Provisorische Grenzschutzabteilung 6“ hervorging.

Die Geburts-Stunde für das JgB26 in Spittal/Drau war am 16. 04. 1956
Die Masse des Kaderpersonals waren ehemalige „B-Gendarmen“.

*) Britischer Außenminister in der Türkkaserne ...

Sir Anthony Eden inspizierte als Außenminister Englands im September 1952 das Highländer Regiment in der Türkkaserne Spittal/Drau. Eden führte 1934 als Lord-Siegelbewahrer im Kabinett MacDonald Abrüstungsgespräche mit Adolf Hitler in Berlin. 1940 wurde Eden Kriegsminister. Er unterzeichnete 1942 mit W.M. Molotow den britisch-russischen Bündnisvertrag gegen das Deutsche Reich. 1952 heiratete Eden eine Nichte Churchills und wurde 1955 dessen Nachfolger als britischer Premierminister.

JgB26 – Kurzfassung 1956 – 2008

16.04.56: „Provisorische Grenzschutzabteilung Nr.6“ wird am in JgB26 umbenannt. Erste Gliederung: Kdo, StbKp und 2.JgKp in Spittal, 1.JgKp in Lienz und 4.JgKp in Klagenfurt. Mit 01.09.56 wird die Hälfte des Kaderpersonals zur Aufstellung des Feldjägerbataillons 9 nach Horn und nach Krems versetzt.Erster Einrückungstermin beim JgB26 in Spittal/Drau war der 15. 10. 1956 (377 GWD).

1956 – 1966:
Winteralpin- und Ansätze zur Schilehrerausbildung, Infanterie-Chargenkurse in alpinen Regionen, zusätzliche Aufstellung einer TT-Kp, eines Truppen-Pionierzuges und eines Wachzuges, erste Angelobungen „außerhalb des Kasernenzaunes“, Hilfeleistung bei Hochwasser und Waldbränden, sowie Aufforstungsaktionen in unwegsamen Geländeteilen von Osttirol und Oberkärnten.

1966 – 1976: SiE an der Südgrenze mit 9Offz, 87UO und 381Ch&Jg von St. Jakob bis Sillian bei Sprengstoffanschlägen in Italien, die ULV („Spanocci-Doktrin) wird mit viel Engagement angenommen und als „Hochgebirgsbataillon der Bereitschaftstruppe“ bestens umgesetzt, gute Verbindungen zu RK, FF und Bergrettung intensiviert, Partnerschafts-Schulterschluß mit den ÖDK feierlich besiegelt, AssE bei Hochwasser im Lieser- und Maltatal, in den Nockbergen Kampfgruppenübungen.

1976 – 1986:
viele Großübungen (Kristall, Enzian, RVÜ Attergau …), Großoffensive in der Öffentlichkeitsarbeit (erstmals „schnuppern“ Frauen Ausbildungsluft beim JgB26), mehrere Hilfeleistungen im Inland, sowie bei der Erdbebenkatastrophe in Norditalien, Jagdkampf in Zusammenarbeit mit Panzereinheiten, Übungen mit LWSR und TherMilAK, eines der damals größten Fitnesszentren Österreichs (innerhalb einer Kaserne) geschaffen und eröffnet, neben dem Kampf im Gebirge wird bei der Kaderfortbildung Schwergewicht auf Nah- und Ortskampf gelegt.

1986 – 1996:
Hilfeleistung bei Hochwasser und mehreren Waldbränden in Oberkärnten, sowie bei der Umweltkatastrophe in Oberösterreich, Hilfeleistungen im Rahmen der Ausbildung in Bad Kleinkirchheim und Kitzbühl, nach „Fall des eisernen Vorhanges“ ständig mindestens einmal im Jahr auf AssE an niederösterreichisch-burgenländischer Grenze, bei/nach Krise im Ex-Jugoslawien das Baon in strenger Bereitschaft und PAL-Teile direkt an der Südgrenze eingesetzt, sowie Schutz, Unterbringung und Versorgung für 130 Flüchtlinge in der Kaserne.

1996 – 2006:
mit der HG-NEU wird das JgB26 am10 04 96 zum JgRgt12 (Formierung mit 3110 Soldaten in den Mob-Sammelorten). Nach der Strukturanpassung am 01 04 99 sind die Spittaler Soldaten mit ihrer alten Bezeichnung „JgB26“ das Baon, welches in der 7. JgBrig mit Sitz in Klagenfurt die Aufgaben eines Hochgebirgsbataillons übertragen bekommt. Die ersten beiden ausgebildeten Frauen versehen ihren Dienst als GrpKdten. In der Jahreswertung 2000 wird das JgB26 „bester Truppenkörper Österreichs“. Erstmals in Österreich verlegt eine Kp geschlossen ins Ausland (Kdt Mjr V. Ertl, AUCON6/KFOR, Apr - Okt.2002) und – ebenfalls erstmals in Österreich – verlegt ein Baon geschlossen in den Auslandseinsatz (Kdt Obst F. Klinser, AUCON12/KFOR, Apr – Okt 2005). Durch eine neue Umgliederung ist das JgB26 seit Oktober 2005 ein Teil der 6. (Hochgebirgs-) Brigade mit Sitz in Absam/Tirol.

2006 – 2008:
Neben der Teilnahme an vielen (internationalen) Großübungen (AssE/Bgld / Teile PEACEMAKER 07/08 / GebKpf-Kurs) und intensiver Kaderschulung (Alpin Ausl E / Schieß und Gefechtsausbildung / FüSim MAINLAND) lag/liegt das Schwergewicht im Umsetzen der neuen Strukturanpassung. Hierbei kam das JgB26 bezüglich des Standortes und auch der Arbeitsplätze – gesamtösterreichisch gesehen – noch relativ gut weg: in Spittal wurden „nur“ die 3. JgKp stillgelegt, sowie die Tragtierstaffel österreich-zentral nach Hochfilzen abgegeben. Gleichzeitig wurde dem JgB26 die JgKp aus Tamsweg angegliedert und die Grundausbildung der AusbKp des MilKdo S (Salzburg) übertragen. Gesamt gesehen also eine arbeitsintensive, mit viel Fingerspitzengefühl zu bewältigende Zeit, welche jedoch eine große Herausforderung für die Führungsebene darstellt, da hiebei drei Ebenen gleichzeitig zu berücksichtigen sind: die des Auftrages (militärische Notwendigkeit), die des räumlichen und mentalen Zusammenwachsens (Tirol, Kärnten, Salzburg), sowie die der Vermeidung von extremen Härtefällen (sozialer Bereich), z.B.: als „Arbeitsplatz-Pendler“.

Das JgB26 mit Stand 2010

Zusatz - Info:

Vorfeld - Organisationen beim JgB26

Heeressportverein
mit 10 Sektionen und 350 Mitgliedern
(zu 80% von Privatsponsoren eingekleidet)
(Zg.: in der Landesliga)
Einzel- u. Mannschaftstitel bei LM bzw. im ÖHSV

Garnisonschor(4 CDs)
Konzerte: Litauen, Cypern, Israel, USA und Österreich

Gebirgsschützenkapelle
mit 60 Musikantinnen und Musikanten
(in einheitlicher GebSch-Uniform)
(2 CDs)
Konzerte: landesweit zu Neujahr und besonderen Anlässen

UOG - Zweigstelle TÜRKKASERNE
mit ca. 100 Mitgliedern
(Verschiedene Veranstaltungen übers Jahr verteilt zum Teil gemeinsam
mit der Kameradschaft der Gebirgsjäger)

Kameradschaft des Alpenjägerbataillons Nr.1 und des Gebirgsschützenregiments Nr.1
Mitglieder aus allen Ebenen


Quelle: Vzlt Paul Rauter

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